So funktioniert's

→ Vom Fragezeichen zum Ausrufezeichen

Nutzt die Karten als Startrampe: Beschreibt, was ihr seht, hinterfragt das „Warum" und spinnt verrückte Ideen. Eure einzige Regel: Jeder Gedanke zählt.

Abstrakte Illustration mit geometrischen Formen und verspielten Elementen

In drei Schritten loslegen

1

Karte ziehen & staunen

Wählt blind eine Karte oder sucht euch ein Thema aus, das gerade in der Luft liegt (z.B. Fairness). Lest die Frage laut vor – das ist euer Startschuss.

2

Locker machen

Jede Karte hat ein kleines Warm-up. Einmal kurz Grimassen schneiden, hüpfen oder brüllen. Das bricht das Eis und weckt die Gehirnwindungen.

3

Gedanken-Ping-Pong

Jetzt geht’s los! Tauscht Ideen aus, fragt „Warum glaubst du das?“ und hört einfach nur zu. Wichtig: Es gibt kein „Falsch“, nur spannende Perspektiven.

Unsere Gesprächsregeln

Ohren auf: Wenn einer spricht, lauschen die anderen.

Stille ist super: Wer nachdenkt, braucht Ruhe. Wir warten geduldig.

Kein Richtig oder Falsch: Es gibt keine Noten, nur spannende Ideen.

Fragen statt Sagen: Wir wollen den anderen verstehen, nicht belehren.

Alles kann, nichts muss: Wer nicht mehr mag, sagt einfach „Stopp“.

Beispiel: So kann's klingen

Eltern:

Woher wissen wir eigentlich, dass wir gerade nicht träumen?

Kind:

Weil mir der Fuß juckt.

Eltern:

Juckt er im Traum nicht?

Kind:

Nee. Im Traum ist alles weich wie Pudding. Hier ist alles hart und juckt.

Eltern:

Also ist das Jucken der Beweis?

Kind:

Ja. Und dass wir Brokkoli essen müssen. Das passiert im Traum nie.

5-Minuten-Ritual

0:00-0:30

Frage laut lesen, kurz still atmen

0:30-1:30

Warm-up (Geste/Beispiel)

1:30-3:30

Warum-Antwort-Warum - 2 Runden

3:30-4:30

Alternative Sicht prüfen

4:30-5:00

Zusammenfassen: "Was nehmen wir mit?"

Länger geht immer - aber kurz ist gut!